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  • AutorenbildPeter Niklaus

Der Wal und das Ende der Welt

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen!

Marcus Tillius Cicero


Meine liebe Kollegin Heidi Wyss hat mir geschrieben: "Dieses Buch musst du unbedingt lesen!"

Und diesen Ratschlag möchte ich an alle Freunde weitergeben.


Der 2019 im Fischer Verlag erschienene Roman des Briten John Ironmonger nimmt sozusagen prophetisch die Corona-Pandemie auf, ohne dass er gewusst hat, was ein Jahr später mit der Welt passiert. Oder hat er es geahnt? Erstaunlich ist beides! Für einmal lasse ich gerne die Rezensionen anderer sprechen:


Der Wal und das Ende der Welt« liest sich aber wie ein aktueller Kommentar zur Corona-Krise. Und, das ist das Schöne: wie ein Kommentar, der gut tut und motiviert.

Christoph Schäfer, hr 1 Zuspruch


Ironmonger erzählt mit viel Sachwissen und Fantasie vom fröhlichen Kampf eines Fischerdorfs gegen den Kollaps unserer Zivilisation. Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.

Stern


Man möchte John Ironmongers bezaubernde Charaktere umarmen und selbst mal wieder ans Meer fahren.

BARBARA


Als amerikanischer Kinofilm wäre das alles unheimlich dick aufgetragen und kitschig. In diesem Buch funktioniert es. Sehr gut sogar.

Christine Irrang, NDR


Es gibt Bücher, die werden Sie nie wieder vergessen, weil sie sich unauslöschlich in Ihre Erinnerung einbrennen. So ein Buch ist John Ironmongers Roman.

Cathrin Brackmann, Westdeutscher Rundfunk


Das Buch könnte kitschig sein. Ist es aber nicht. Es ist vielmehr die bezaubernde und philosophische Geschichte über Menschlichkeit, soziales Handeln und eine funktionierende Gemeinschaft.

Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk


Eines dieser wunderbaren Bücher, die man ab und an findet und die man jedem in die Hand drücken möchte, der mit einem langen Gesicht herumläuft.

Jürgen Schmitte, Aachener Zeitung


Eine John-Irving-haft schräge Geschichte voller Wahrheit und Wärme, über das, was im Leben wirklich zählt: Zusammenhalt und Liebe.

Annalena Lüder, emotion


John Ironmongers Roman ist Endzeit-Szenario, Märchen und Liebesroman mit froher Botschaft in einem.

Angela Wittmann, Brigitte Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.

Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt. John Ironmonger erzählt eine mitreissende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?


Fischer Verlag, ISBN 978-3-596-52304-7




John Ironmonger

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur – und das Reisen auf alle Kontinente.

Tobias Schnettler wurde 1976 in Hagen geboren und studierte Amerikanistik. Er arbeitet als Übersetzer in Frankfurt am Main und hat zuletzt unter anderem Bücher von Nell Zink, Andrew Sean Greer und John Ironmonger übersetzt.


Fazit: Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine grosses Geschichte über die Menschlichkeit! Lies es!

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